Presseveröffentlichungen

17.03.2003

eBackoffice - Nachlassende Meldepflicht stellt Gläubiger vor Probleme

7 Millionen Deutsche ziehen jedes Jahr um – ein Schuldner statistischgesehen 3 Mal häufiger als ein normaler „Kunde“. Viele davon unbekannt.Schätzungen gehen von einem Bevölkerungsanteil von 5-8% nirgends gemeldeterin Deutschland lebender Personen aus. Kennt ein Gläubiger die neue Anschriftnicht, so müssen Forderungen mangels zustellfähiger Adresse häufigabgeschrieben und ausgebucht werden.Die deutsche Meldepflicht, einstiger Garant einen Schuldner auch wiederausfindig machen zu können wenn dieser unbekannt verzieht, wurde in denletzten Jahren erheblich aufgeweicht.Bezieht eine Person keinerlei öffentliche Leistungen wie Sozialhilfe oderWohngeld oder besteht nicht die Notwendigkeit ein Kraftfahrzeug auf deneigenen Namen zuzulassen, so besteht kaum Neigung sich in einer neuen Stadtoder Gemeinde anzumelden. Gerade Schuldner vermeiden es zunehmendkonsequent, dem Staat ihre neue Anschrift mitzuteilen, wohlwissend dassdieser die Informationen bei berechtigtem Interesse an Unternehmen undRechtsanwälte herausgeben wird.Aber auch die Einwohnermeldeämter in Deutschland verzichten zusehend ausKostengründen auf die Rückmeldung einer Anschrift eines Neuankömmlings andie zuvor zuständige Meldebehörde.Laut BDIU ( Bundesverband der Inkassounternehmen ) zeigt die Erfahrung derInkasso-Unternehmen: Viele private Schuldner (etwa 15 Prozent) ziehen beientsprechend hohen Schulden einfach um und versuchen so das Bezahlen derfälligen Rechnungen zu umgehen. Sie informieren erst Monate später ihrEinwohnermeldeamt, manche überhaupt nicht, einige ziehen sogar ins Ausland.Fällige Forderungen können dann nicht realisiert werden, weil der Gläubigerden Aufenthalt des Schuldners nicht mehr ermitteln kann. Laut Überzeugungder Inkasso-Branche wird die Meldepflicht bislang zu lax gehandhabt. Diesleistet einer schlechten Zahlungsmoral Vorschub. Der BDIU fordert dieentsprechenden Ämter und Behörden daher auf, die bestehenden Regelungen zurMeldepflicht konsequent anzuwenden. Zudem sollten die Rückgriffmöglichkeitenauf öffentliche Register zur Ermittlung säumiger Zahler verbessert werden.Mit dem Internetportal Supercheck.de ( www.supercheck.de ) bietet dasUnternehmen eBackoffice GmbH nun eine Lösung. Als marktführendes Portalermittelt Supercheck.de jährlich 1,6 Millionen Anschriften, Auskünfte undTelefonnummern für über 1.000 Kunden aus ganz Deutschland. Supercheck.denutzt nicht nur Auskünfte von Ämtern und Behörden, sondern greift aufhochaktuelle eigene sowie externe Datenbestände angebundener Unternehmen ausallen Wirtschaftsbereichen zu. Der Supercheck Kunde kann zudem Recherchen„vor Ort“ beauftragen und sollte ein Schuldner ins Ausland verziehen – sostellt das kein Problem dar. Supercheck.de ist europaweit tätig. DieErmittlungsquote beträgt bis zu 90%.Supercheck.de ist ein Gemeinschaftsportal des Risikomanagement-SpezialisteneBackoffice GmbH (www.ebackoffice.de) und dem ErmittlungsdienstleisterEuro-PRO GmbH. Supercheck.de gehört heute zu den Marktführern im Bereich derprofessionellen Ermittlung von unbekannt verzogenen Kunden und Schuldnern inDeutschland und ganz Europa.Pressemitteilung vom 13. März 2003